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Claim angemessen bauen
Blick auf die braune Haustür eines Hauseingangs mit roten Details und einem leuchtend blauen Rahmen aus glasierten Formsteinen.
Blick auf die Fassade auf der Straßenseite mit den feingliedrig restaurierten Hauseingängen und den rot akzentuierten Fensterlaibungen.
Blick auf die Fassade im Innenhof mit einer Reihe vorspringender Balkone und rot akzentuierten Fensterlaibungen.
Detailaufnahme der Putzfassade und einem Fenster mit rötlich abgesetzter Laibung und einem Balkon mit restaurierten dunkelbraunen Klinkerflächen.

Wohnsiedlung Badener Ring

Art:

Status:

Grundfläche:

Wohnungen:

Leistungsphasen:

Denkmal

abgeschlos­sen

47.000 m²

590, 5 Gewerbe

1–8

Das Wohnensemble aus den 1920er und 30er Jahren zeich­net sich durch eine durch eine für seine Entstehungszeit außer­ge­wöhn­li­che städte­bau­li­che Figur aus, einer Mischung aus Blockrand- und Zeilenbebauung. Auf Grund der daraus resul­tie­ren­den beson­de­ren Freiraumqualität wurde die gesamte Struktur unter Denkmalschutz gestellt. Vor diesem Hintergrund bestand die Herausforderung darin, den bestehen­den Instandhaltungsstau zu besei­ti­gen und die Gebäude gleich­zei­tig behut­sam und angemes­sen zu ertüch­ti­gen. Die Außenwände, die Keller- und Geschossdecken zum Dachboden wurden gedämmt. Im Bereich der Fassade wurde eine schlanke minera­li­sche Wärmedämmung mit einem grobkör­ni­gen Edelkratzputz montiert, die den Häusern ihr ursprüng­li­ches Erscheinungsbild zurück­ge­ge­ben hat. Die vorhan­de­nen Kastendoppelfenster blieben erhal­ten und wurden energe­tisch verbes­sert. Die Bäder wurden moder­ni­siert und dabei alle Strangleitungen erneu­ert. Die Elektroinstallationen in den Wohnungen waren technisch in sehr unter­schied­li­chem Zustand und wurden bei Notwendigkeit neu instal­liert. Im Zuge der Dachsanierung erfolgte der Einbau einer großflä­chi­gen Photovoltaikanlage. Der so produ­zierte Strom wird zur Unterstützung der zentra­len Warmwassererzeugung genutzt und reduziert dadurch signi­fi­kant den Verbauch an fossi­lem Erdgas.

Das Projekt wurde als Angestellter bei der RTW Generalplanungsgesellschaft mbH bearbeitet.